9. Februar 2014
DAS LIED VON DER MOLDAU
Am Grunde der Moldau wandern die Steine
Es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.
Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne
Der Mächtigen kommen am Ende zum Halt.
Und gehn sie einher auch wie blutige Hähne
Es wechseln die Zeiten, da hilft kein Gewalt.
Am Grunde der Moldau wandern die Steine
Es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.
7. Juli 2013
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
1. Mai 2013
und sie trug.
Hilde Domin
Schlagwörter:
Gedichte,
Hilde Domin
27. Juli 2012
Tja, spannend ist das Thema schon lange und immer mal wieder aufgeleuchtet…
Jetzt werden Videos für den Der-Ratgebershop.de erstellt. Leider fängt es immer mit Equipment an.
Für die ersten Experimente hält eine Webcam her und die Software von Magix:
…und hoffentlich bald mehr Infos.
12. Oktober 2011
Wir ziehen enge Kreise
mit ziemlich kurzem Schritte.
Das Kreisen nennt man Leben.
Doch wie nennt sich die Mitte?
Es stehn um diese Kreise
fortlaufend enge Wände.
Die Wände nennt man Schicksal.
Doch wo ist deren Ende?
Es hat der Kreis kein Ende.
Wie anders unser Kreisen.
Da geht ein Riß durchs Leben.
Doch was will der beweisen?
Robert Gernhardt
Schlagwörter:
Gedichte
14. Januar 2009
Im Dezember 2008 war die Idee eines Veranstaltungskalenders für anthroposophische Veranstaltungen offiziell Wirklichkeit geworden. Der Onlineterminkalender AnthroTermin.de ist eine Idee, die ich im Frühjahr 2008 geformt habe und im Frühsommer des selben Jahres mit dem Mediendesigner und Anthroposophen Hans Saro intensiv diskutiert und gedanklich im Detail weiterentwickelt habe. Wir hatten plötzlich viele gemeinsame Möglichkeiten für dieses Projekt entdeckt.
Die weitere Umsetzung habe ich auf Grund der Krankheit von Hans Saro alleine durchführen müssen. Obwohl ich im Herbst noch einen Projekt-Vorstellungstermin beim anthroposophischen Arbeitszentrum NRW mit ihm gemeinsam wahrgenommen hatte, wurde mir doch sehr bewusst, dass dieser Termin (trotz seiner Begeisterung für das Projekt) seine Kräfte stark in Anspruch nahmen.
Die weitere Entwicklung von AnthroTermin.de werde ich stets in Gedenken an Hans Saro fortführen.
Schlagwörter:
Anthroposophie,
Projekte,
Veranstaltungen
6. September 2008
Allen gehört, was du denkst; dein eigen ist nur, was du fühlest.
Soll er dein Eigenthum sein, fühle den Gott, den du denkst.
Schlagwörter:
Gedichte,
Ideal
19. August 2008
Jetzt kommt mal ein ganz kommerzielles Projekt… wird ein Traum wahr?
… In-100-Tagen-reich.de … ist eine Projektseite/Experiment-Seite um was wohl?
Klar… es ist ein Selbstversuch. Ob es gelingt, ich lasse mich überraschen. Zu verlieren gibt es nicht viel, der Einsatz ist natürlich begrenzt.
Schlagwörter:
Projekte
10. März 2008
Es ist geschafft, AnthroInfo.de -Das anthroposophische Webverzeichnis- ist in 2. Version online.
Viele kleine Fehler sind ausgemerzt… hoffentlich sind keine neuen dazu gekommen.
Schlagwörter:
Anthroposophie,
Projekte
7. Januar 2008
Überwinde! Jede Stunde,
die du siegreich überwindest,
sei getröstet, daß du im Pfunde
deines neuen Leben findest.
Jede Schmach und jede Schande,
jeder Schmerz und jedes Leiden
wird bei richtigem Verstande
deinen Aufstieg mehr entscheiden.
Ohne Erbschuld wirst du funkeln,
abermals vor Enkeln rege,
ungezähltem Volk im Dunkeln
weist ein Sieger Sonnenwege.
von Christian Morgenstern
Schlagwörter:
Christian Morgenstern,
Gedichte
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